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Regina Ruppert

regina ruppert

Regina Rupert im Büro
Foto: Max Jahns

Regina Ruppert: Neue Geschäftsideen

Was hat ein Wirtschaftsunternehmen mit dem Wald zu tun? Nach Ansicht von Dr. Regina Ruppert funktioniert der Wald ganz ähnlich wie eine Organisation. Er ist vielfältig und lebendig, genauso wie Organisationen, in denen Menschen miteinander arbeiten.

Regina Ruppert stammt aus Ostwestfalen, hat zwei erwachsene Söhne und lebt seit 20 Jahren in Berlin. Das Thema Wald und Holz begleitet sie schon ihr ganzes Leben. Ihr Vater war Tischler und ihr erster Freund Förster. Heute leitet Ruppert als selbstständige Unternehmerin die Selaestus Personal Management GmbH. Die Firma unterstützt ihre Mandanten, öffentliche und privatwirtschaftliche Unternehmen, bei der Besetzung von Schlüsselpositionen im Management. Dabei werden Nachhaltigkeit und Qualität als wesentliche Erfolgsfaktoren bei der Auswahl, Beurteilung und Besetzung von Führungskräften betrachtet. Und bei dem Wort Nachhaltigkeit kommt der Wald bzw. die Forstwirtschaft ins Spiel. Der Wald und die Bäume unterstützen Regina Ruppert bei ihrer täglichen Arbeit.

Ökologisches und soziales Konzept

Als Nachhaltigkeits- und Qualitätsführer möchte Selaestus auch ökologisch agieren, indem man z.B. die Umweltbelastungen ausgleicht, die durch die Reisetätigkeiten der Kandidaten, Berater und Mandanten in den Besetzungsverfahren entstehen. So wurde nach einem entsprechenden Konzept gesucht, das alle drei Aspekte grundlegend berücksichtigt. Nachhaltigkeit und Qualität werden als wesentliche Erfolgsfaktoren auch bei der Auswahl, Beurteilung und Besetzung von Führungskräften betrachtet.

Des Weiteren wollte Selaestus sozialpolitische Verantwortung übernehmen. Der Wald soll als Lebensraum jetzt und zukünftig geschützt und gefördert werden. Es soll weiter ein Bewusstsein dafür gerade „durch die persönliche Betroffenheit“ geweckt werden.

Klimagerechte Waldbewirtschaftung

Als ihre Ziele gibt Regina Ruppert die nachhaltige und ökologische Waldbewirtschaftung sowie die Entwicklung eines klima- und standortgerechten Mischwaldes an. Bei der Rekultivierung und Aufforstung werden insbesondere klimatische Veränderungen und deren Auswirkungen auf Boden und Baumarten berücksichtigt.

Weiter gehören die gezielte Interessenförderung von Entscheidungsträgern in der privaten Wirtschaft und in öffentlichen Institutionen für wald- und forstwirtschaftliche Themen sowie deren aktive persönliche Einbindung in Aufforstungs- und Rekultivierungsprojekte dazu. „Entscheidungsträger üben eine Vorbildfunktion für ihre Organisationen und Mitarbeitenden aus“, so Regina Ruppert. Am Herzen liegen ihr auch das Teambuilding und die engere Verzahnung zwischen Forstbetriebsgemeinschaft, Wissenschaft, Wirtschaft und Öffentlichkeit.

Kooperation mit der Stiftung August Bier

Nach einer längeren Sondierungsphase erwarben Regina und Bernd Ruppert Ende 2017 gut 20 ha Wald in den Elbaue-Niederungen in Brandenburg. Um ihn nachhaltig pflegen und wiederaufforsten zu können, vereinbarten sie im zweiten Schritt eine Kooperation mit der gemeinnützigen Stiftung August Bier. Diese Stiftung steht in besonderer Weise für die ökologische Renaturierung von Waldflächen und betreibt dazu auch sehr erfolgreiche Forschungen. Die fachliche Umsetzung der Maßnahmen erfolgt durch den dritten Partner in diesem Projekt: die Brandenburger Forstbetriebsgemeinschaft „Am Butterbach/Prignitz“.

Was liebe ich an meinem Job?

In ihrem Job kann Regina Ruppert Menschen bewegen und zugleich mit der Arbeit ihre Leidenschaft für Wald und Holz verbinden. Jeder Baum ist ein Unikat, wie auch jeder Mensch. Und jeder Wald ist mehr als die Summe seiner Teile. Ähnlich ist das auch bei Unternehmen und ihren Führungskräften.

Bäume und Charakter

Für jeden der platzierten Kandidaten wird ein Baum im Seleastus-Wald gepflanzt. Dabei passt die Baumart zu den Charaktereigenschaften des jeweiligen Kandidaten und zu den Aufgaben, für die er künftig verantwortlich sein wird.

Der Wald der Rupperts ist so vielfältig wie die Kandidaten. Mittlerweile besteht der Mischwald aus 30 verschiedenen Baumarten. Mit jeder Baumpflanzung, die per GPS erfasst wird, soll ein Zeichen für die nachhaltig qualitative Besetzung von Managern gesetzt werden. Zugleich werden diese Entscheidungsträger für den Wald begeistert und aktiv in die Tätigkeiten im Wald eingebunden. So transportieren sie die Anliegen der Waldbesitzer in die Führungsetagen der deutschen Wirtschaft.

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