Für welchen Weg entscheiden Sie sich 2018?

Zum „Waldbesitzer des Jahres“ wurde Lutz Freytag gewählt, der bereits in dritter Generation Förster ist. Nach dem Studium an der Universität Göttingen kam er über verschiedene berufliche Stationen zur Bundesforstverwaltung. Im Jahr 2005 konnte er seinen Traum vom eigenen Wald verwirklichen, indem er die ehemals militärische Liegenschaft Hohenleipisch in Brandenburg erwarb. Die Liegenschaft steht heute fast zur Hälfte unter Naturschutz. Daher entwickelte Lutz Freytag alternative Einnahmequellen im Bereich Vertragsnaturschutz und errichtete einen Kompensationsflächenpool, der u.a. von der Deutsche Bahn AG in Anspruch genommen wird. Weitere Naturschutzprojekte führt er mit der Deutschen Umwelthilfe, dem Naturschutzfond Brandenburg und der Naturparkverwaltung durch.
Neben Lutz Freytag waren nominiert  S. H. Karl Friedrich von Hohenzollern, der von seinen Mitarbeitern für den DEUTSCHEN Waldpreis vorgeschlagen wurde und mit zahlreichen Maßnahmen für Natur- und Habitatschutz sowie öffentlichkeitswirksame Projekte überzeugt sowie Michael Fischer aus Fellen in Bayern, der einen 72 ha großen, seit 1356 im Familienbesitz befindlichen Wald im bayerischen Spessart im Nebenerwerb bewirtschaftet und nicht nur Wald-Mischbestände fördert, sondern auch viel für die Verbesserung der Lebensräume des Wildes tut.

Heir das ausführliche Porträt