DEUTSCHER Waldpreis 2020

Auch in diesem Jahr vergibt forstpraxis.de den DEUTSCHEN Waldpreis. Die Finalisten in den Kategorien „Waldbesitzer des Jahres“, „Forstunternehmer des Jahres“ und „Förster des Jahres“ stehen fest. Wer den Preis am Ende erhält, das bestimmen beim Online-Voting auch unsere Leser.

Alle Zweige der Forstwirtschaft tragen dazu bei, dass der Wald bleiben darf, was er ist: Rohstofflieferant und Arbeitsplatz im ländlichen Raum. Darüber hinaus ist und bleibt er auch ganz ohne Flächenstilllegungen – eben durch die Arbeit der im Wald tätigen Menschen – ein vielfältiger Lebensraum.
Um das zu würdigen, haben wir den DEUTSCHEN Waldpreis ins Leben gerufen. Mit ihm wollen wir engagierte Menschen, Firmen oder Projekte würdigen. Möglich war dies nur mit der ­Unterstützung unserer Sponsoren, der STIHL Vertriebszentrale AG & Co. KG als Hauptsponsor sowie den Firmen Unterreiner Forstgeräte, Binderholz und Claus Rodenberg Waldkontor in den Kategorien Forst­unternehmer, Waldbesitzer und Förster des Jahres. Den Sonderpreis „Nachhaltigkeit Wald 2020“ sponsort die RAL-Gütegemeinschaft Wald- und Landschaftspflege.

 

Drei Kategorien

Forstunternehmer/in des Jahres.

Den Großteil der Wald­arbeit übernehmen heute forst­liche Dienstleistungsunternehmen. Sie ernten und rücken mit ihren Maschinen das Holz, sie pflanzen und pflegen die Kulturen, bauen Waldwege und übernehmen auf Wunsch den Holzverkauf und die Beförsterung. Unsere Fachjury hat aus den eingegangenen Bewerbungen in der Kategorie „Forstunternehmer/in des Jahres“ die drei folgenden Finalisten ausgesucht:
André Albrecht aus Hütschenhausen (Rheinland-Pfalz)
Jörg Nedden aus Waake (Niedersachsen)
Patrick Rauber aus Schotten (Hessen)

Waldbesitzer/in des Jahres

In der Kategorie „Waldbesitzer/in des Jahres“ werden Menschen ausgezeichnet, die ihren Wald so bewirtschaften, dass er auch für andere ein Vorbild sein kann. Wichtige Kriterien sind hier die waldbaulichen Grundsätze oder Ressourcen schonende Verfahren oder der Erhalt wichtiger Lebensräume. Aber auch innovative Geschäftsideen oder das ehrenamtliche Engagement werden gewertet. Die Fachjury hat die folgenden Personen in die Endausscheidung gewählt:
Stadt Boppard (Rheinland-Pfalz)
Christian Burkhardt aus Bad Liebenwerda (Brandenburg)
Dr. Regina Ruppert aus Berlin (Berlin)

Förster/in des Jahres

Mit der Kategorie „Förster/in des Jahres“ zeichnen wir Menschen aus, die mit ihrem Einsatz für die nachhaltige Waldwirtschaft besonders positiv aufgefallen sind. Prämiert werden Förster/innen, die sich um einen zukunfts­sicheren und ertragreichen sowie naturnahen und artenreichen Wald verdient gemacht haben. Der Preis soll sie motivieren, erfolgreich eingeschlagene Wege weiter zu gehen und ihre Aktivitäten als Vorbild sichtbar zu machen. Die Jury hat folgende Bewerber nominiert:
Eberhardt Guba aus Harpstedt (Niedersachsen)
Uta Krispin aus Erfurt-Egstedt (Thüringen)
Andreas Pommer aus Eibenstock (Sachsen)

Der Sonderpreis

Als weitere Kategorie vergeben wir den Sonder­preis „Nachhaltigkeit Wald 2020“. Er wird dieses Jahr von der Gütegemeinschaft Wald- und Landschaftspflege gesponsert. Für diesen Preis konnten sich alle Interessenten bewerben, die sich für das Ökosystem Wald und dessen nachhaltige Nutzung stark machen. Der Preis­träger zeichnet sich durch seine heraus­ragenden Leistungen für unser Ökosystem Wald aus.

Die Preisverleihung

Wir wollten den DEUTSCHEN Waldpreis ursprünglich am 1. Juli zur Eröffnung der KWF-Tagung an die Gewinner übergeben. Nachdem die Tagung wegen der Corona-Pandemie in diesem Jahr nicht stattfindet, haben wir uns dazu entschieden, die Veranstaltung online zu organisieren und die Übergabe der mit 2.000 € dotierten Preise Ende Juli auf facebook.com/forstpraxis und forstpraxis.de zu streamen. Den genauen Termin geben wir rechtzeitig bekannt.
Die Finalisten für die Kate­gorie Forst­unternehmer/in des Jahres stellen wir auf den folgenden Seiten vor. Wer den Preis erhält, das können unsere Leser mitentscheiden, indem sie beim online-voting unter www.deutscher-waldpreis.de ihrem Favoriten ihre Stimme geben. Das online-voting ist vom 1. Juni bis zum 30. Juni freigeschaltet.